Gemeinsam für die Maritime Wirtschaft und die Offshore-Windindustrie: Wert schöpfen, Rahmen sichern, Voraussetzungen verbessern und Kosten senken

Baufeld Global Tech I
Baufeld Global Tech I © Adwen/Jan Oelker

Unter dem Motto „Wert schöpfen, Rahmen sicher, Voraussetzungen verbessern und Kosten senken“ sollen indem von der Stiftung koordinierten Projekt die zukünftigen Perspektiven für die maritime Wertschöpfung durch die Offshore-Windenergie in Deutschland herausgearbeitet und gemeinsame Lösungsansätze formuliert werden.

Hintergrund

Zum Jahresende 2016 sind Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 4.000 MW am Netz. Damit ergeben sich neue Herausforderungen für die Offshore-Windenergiebranche und die maritime Industrie: der bisherige Schwerpunkt ihrer Zusammenarbeit in der Planung, Entwicklung, Bau, Errichtung und Investition wird sich maßgeblich erweitern auf den Bereich Betrieb und Wartung von Offshore-Windparks. Der weitere Ausbau der Offshore-Windenergie sowie der sichere Betrieb der Anlagen und Plattformen können nur gemeinsam mit der maritimen Wirtschaft gelingen. Die maritime Industrie und die Offshore-Windindustrie müssen kurzfristig gemeinsame Strategien entwickeln, um die ständig neuen Herausforderungen kooperativ und effektiv zu meistern.

Gerade im Bereich Betrieb und Wartung befindet sich die Offshore-Windenergiebranche noch in der Lernphase, derzeit werden erste Erfahrungen gesammelt. Im Rahmen des Projekts wird die Zusammenarbeit zwischen der maritimen Branche und der Offshore-Windindustrie weiter gefördert und gefestigt. In den Arbeitspaketen werden Lösungsansätze für aktuelle Problemfelder gemeinschaftlich und zeiteffektiv erarbeitet.

Die bisher erfolgte Vernetzung durch vorangegangene Projekte (z.B. AK Vernetzung) und Aktivitäten der Stiftung und der inzwischen offen geführte Austausch werden in aktuelle Themenfelder übertragen. Dringende Handlungsbedarfe, welche von der Branche und der Politik vor allem in dem „Eckpunktepapier für eine Maritime Agenda 2025“ und dem Berichtspapier aus dem Branchenforum Offshore-Windindustrie festgelegt wurden, werden gemeinsam diskutiert und bearbeitet. Das Projekt unterstützt die Bundesregierung somit maßgeblich bei der Umsetzung der maritimen politischen Ziele und berücksichtigt dabei zugleich die Interessen der maritimen Branche und der Offshore-Windindustrie.

Projektziele und Projektschwerpunkte

Ziel ist es, die weiteren Perspektiven für die Wertschöpfung durch die Offshore-Windenergie in Deutschland ergebnisorientiert zu diskutieren. Die Definition gemeinsamer Lösungsansätze soll den Erhalt und den Ausbau der heimischen Wertschöpfung unterstützen. Das Projekt umfasst insgesamt sechs Arbeitspakete, in welchen u.a. die Beschleunigung des Netzausbaus, die Betriebs- und Wartungsphase, Hafenentwicklungen, Maritime Sicherheitsfragen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone und die Aus- und Weiterbildung in der Offshore-Windindustrie behandelt werden.

In der Vergangenheit hat sich im Rahmen des Projekts „Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Branche der Offshore-Windindustrie“ bereits ein breites Netzwerk mit einer hohen Diversität an Akteuren (Arbeitskreis „Vernetzung“) etabliert. Auf die Expertise des geschaffenen Netzwerks wird in diesem Projekt zurückgegriffen indem die relevanten Partner und Fachgruppen intensiv in die Inhalte eingebunden werden.

Projektpartner

Gesellschaft für Maritime Technik (GMT), Verband Deutscher Reeder (VDR), Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM), Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V. (ZDS), Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Projektzeitraum und Förderung

Februar 2016 – Dezember 2018. Das Projekt wird von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Zu den Inhalten der 1. Sitzung AK Vernetzung in MaWi-OWI


Ansprechpartner

Dr. Stephanie Wehkamp (s.wehkamp@offshore-stiftung.de)

Download Fact Sheet zum Projekt (PDF 908.5 KB)

Download Eckpunkte zur Maritimen Agenda (PDF 3,9 MB)

Zur Maritime Agenda 2025