Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE startet in Kooperation mit dem World Forum Offshore Wind (WFO) ein durch das BMWi gefördertes Exportförderprojekt „Offshore hoch 3“ für deutsche Unternehmen in Japan, Taiwan und den USA

Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE und ihr Kooperationspartner das World Forum Offshore Wind (WFO) haben Anfang Januar ein durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Projekt zur Exportunterstützung deutscher Unternehmen der Offshore-Windenergiebranche gestartet.

Das Projekt mit dem Namen „Offshore hoch 3 – Internationale Kooperation Offshore Windenergie“ erstreckt sich über drei Jahre (2021, 2022, 2023) und fokussiert sich auf die drei attraktivsten und dynamisch wachsenden außereuropäischen Offshore Wind Zielmärkte Japan, Taiwan und die USA. Es umfasst dabei drei Maßnahmen (fundierte Exportanalyse, lokale Unterstützung in den Zielmärkten durch den Einsatz von Repräsentanten vor Ort, Fachveranstaltungen vor Ort). Diese konkreten Maßnahmen ergänzen die bisherigen Initiativen und Aktivitäten der Exportförderung in hervorragender Weise und verstärken somit noch einmal das Export-Momentum der deutschen Offshore Windbranche.     

Klare Zielsetzung des Projekts ist die konkrete Unterstützung von Exportaktivitäten deutscher Unternehmen durch die aktive und praktische Begleitung bei der Geschäftsentwicklung vor Ort. „Offshore hoch 3“ soll insbesondere kleinen und mittelständigen Unternehmen (KMU) aus Deutschland die Möglichkeiten bieten, sich stärker in attraktiven Auslandsmärkten zu vernetzen und Aufträge zu gewinnen, ohne dort eigenständig eine kostenintensive Infrastruktur zur Geschäftsentwicklung aufbauen zu müssen. Das von der Stiftung geführte Projekt wird durch das weltweit agierende WFO unterstützt, insbesondere bei der Ausgestaltung der drei lokalen Auslandsrepräsentanzen in Tokio, Taipeh und New York sowie der dortigen Aktivitäten als Kooperationspartner. 

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi:

„Wir freuen uns sehr, mit diesem Projekt der deutschen Offshore Windbranche auf wichtigen Zukunftsmärkten Rückenwind zu verleihen. Wir wollen sicherstellen, dass die deutschen Offshore-Windkraftanlagen Spitzentechnologie bleiben und auch in Zukunft ein Exportschlager sind.“

Prof. Dr. Martin Skiba, Vorstandsvorsitzender World Forum Offshore Wind (WFO) und Vorstand der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE:

„Wir freuen uns, mit der gesammelten Expertise von Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE und WFO sowie mit deren Kuratoren bzw. Mitgliedsunternehmen zu diesem wegweisenden Vorhaben beitragen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass durch die Kooperation zwischen den beiden Organisationen ein maximaler Nutzen für die deutsche Wirtschaft auf den drei Auslandsmärkten erzielt werden kann.“

Über die Stiftung Offshore-Windenergie

Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE wurde im Juni 2005 gegründet und ist seit September 2005 Inhaberin der Genehmigungsrechte von alpha ventus. Sie hat die Entwicklung des Testfeldes alpha ventus und der Offshore-Windenergiebranche in Deutschland von Anfang an aktiv begleitet und gefördert. Die Stiftung bündelt die Interessen verschiedenster Akteure aus dem Bereich der Offshore- Windenergiebranche. Sie wirkt als Kommunikationsplattform zwischen Wirtschaft, Politik und Forschung sowie als parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung für die Belange der Offshore-Windenergie. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Über das World Forum Offshore-Wind e.V.

Das World Forum Offshore-Wind e.V. (WFO) wurde im Dezember 2018 als eingetragener Verein mit Sitz in Hamburg gegründet. Das WFO ist der einzige globale Verband, der sich ausschließlich auf den Bereich der Offshore Windenergie fokussiert. Die Mitglieder des WFO repräsentieren die gesamte Wertschöpfungskette der Offshore Windindustrie sowie internationale Offshore Windverbände bzw. Netzwerke insbesondere aus Asien und den USA. Ziel und Aufgabe des WFO ist die Interessenvertretung der gesamten Offshore Windindustrie auf globaler Ebene.