Nie war es spannender, in den Bereichen Energiepolitik und Erneuerbare Energien zu arbeiten. Die Offshore-Windenergie stellt dabei eines der speziellsten und dynamischsten Arbeitsfelder dar. Nachdem der Bau des ersten deutschen Windparks auf See erst 12 Jahre zurückliegt, wird die Offshore-Windenergie durch die Ausbauziele der Bundesregierung (30 GW bis 2030, 70 GW bis 2045) zum Rückgrat der deutschen (Industrie-)Stromversorgung. Die ambitionierten Ziele bergen enorme Chancen wie auch Herausforderungen bei der Umsetzung.

Die Stiftung Offshore-Windenergie ist Pionierin der Windenergie auf See in Deutschland und setzt sich mit Leidenschaft für das stetig größer werdende Themenspektrum zur Förderung und Entwicklung der Technologie ein.

Zur Unterstützung unserer Arbeit am Berliner Standort suchen wir ab sofort dich!

Hauptaufgaben
• Unterstützung im Projekt „Grüner Wasserstoff mit Offshore-Windenergie“
• Unterstützung bei Stakeholder-Analysen sowie der Pflege von Datenbanken und Verteilern
• Unterstützung bei der Planung und Durchführung von diversen Veranstaltungsformaten
• Unterstützung bei regelmäßigen Kommunikationsmaßnahmen (z. B. monatlicher Newsletter) sowie bei Pressemitteilungen
• Aktualisierungen der Stiftungs-Webseite
• Analyse- und Recherchetätigkeiten in den Bereichen Offshore-Windenergie und Offshore-Netzanbindung
• Bei Bedarf Unterstützung anderer Projekte der Stiftung

Dein Profil
• Abgeschlossenes Bachelor-Studium und/oder fortgeschrittenes Master-Studium einer einschlägigen Fachrichtung, z. B. im Bereich der Politik- oder Kommunikationswissenschaften
• Praktische Erfahrungen im Bereich des Veranstaltungsmanagements sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wünschenswert
• Selbständige und strukturierte Arbeitsweise sowie die Bereitschaft, sich in verschiedene Themenfelder einzuarbeiten
• Sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
• Sehr gute Microsoft-Office Kenntnisse
• Sehr gute Deutsch- sowie Englisch-Kenntnisse
• Begeisterung für Erneuerbare Energien, Fachkenntnisse im Bereich Offshore-Windenergie und/oder Netzanbindung vorteilhaft

Wir bieten
• Eine abwechslungsreiche Arbeit in einem der absoluten Zukunftsfelder der Energie und Energiewende
• Einblicke in die politische und kommunikative Arbeit einer Stiftung an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft
• Einblicke in Projektarbeit und verschiedene Projekte
• Freiraum zur Eigeninitiative und im Rahmen der Möglichkeiten hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeiten
• Eine angemessene Entlohnung auf Stundenbasis

Über die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE
Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE wurde 2005 zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes durch eine verbesserte Erforschung und Entwicklung der Windenergie auf See gegründet. Sie hat sich als eine überparteiliche, überregionale und unabhängige Einrichtung zur Unterstützung der OFFSHORE-WINDENERGIE in Deutschland und Europa etabliert. Zudem beschäftigt sie sich inzwischen mit der Erzeugung und Anwendung von Grünem Wasserstoff aus Offshore-Windenergie. Die Stiftung ist Kommunikationsplattform für Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung, dient dem Wissensaustausch und versteht sich als Ideengeber. Gleichzeitig bündelt sie die verschiedenen Interessen und vertritt sie gegenüber Politik, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Stiftung hat Standorte in Berlin, Hamburg und Varel.

Deine Bewerbung - in elektronischer Form - richtest du bitte an:

Andreas Mummert
Leiter Politik
presse@offshore-stiftung.de

Bewerbungsgespräche finden laufend statt. Eine schnellstmögliche Besetzung wird angestrebt.

Automatisiertes Flugsystem soll Ertrag von Windenergieanlagen erhöhen

Wissenschaftler*innen der Universität Bremen und der RWTH Aachen entwickeln gemeinsam mit Partnern aus der Industrie ein neues, automatisiertes, unbemanntes Flugsystem.

Wie viel Energie eine Windenergieanlage produziert ist nicht allein vom Wind abhängig, sondern auch vom Zustand der Rotorblätter. Aktuell müssen für eine Zustandsbewertung die Anlagen außer Betrieb genommen werden, was zu hohen Stillstandskosten bei der Wartung führt. Das Forschungsprojekt AutoFlow beschäftigt sich deshalb mit der Fragestellung, wie der Rotorblattzustand während des Anlagenbetriebs aufgenommen und bewertet werden kann – und dies im wahrsten Sinne „on the fly“. Erstmals kommt ein multisensoriell ausgestattetes Flugsystem zum Einsatz, das sowohl thermografische als auch laserbasierte Messungen durchführen kann. „Durch die Erfahrungen und Ergebnisse in diesem Projekt erhoffen wir uns nicht nur eine deutliche Einsparung der Wartungskosten für die Anlagenbetreiber, sondern ebenfalls eine Erhöhung der Betriebssicherheit, indem wir mögliche Schäden frühzeitig erkennen und beheben können“, betonen Friederike Jensen, Projektleiterin am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) an der Universität Bremen.

Automatisiertes Flugsystem für On- und Offshore Messungen

Tatsächlich geht das Projektvorhaben noch einen Schritt weiter: Das unbemannte Flugsystem soll nicht nur aus der Ferne steuerbar sein, sondern vollkommen automatisiert die Messungen an nahegelegenen Wind­energieanlagen durchführen. „Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung des automatisierten Flugsystems stellen insbesondere die rauen Umweltbedingungen im Offshore-Bereich dar“, so Tim Reuscher, Abteilungsleiter Mobilität am Institut für Regelungstechnik der RWTH Aachen. Gleichzeitig sollen die Daten in Echtzeit übertragen und ausgewertet werden, um vor Ort einen schnellen ersten Überblick über den Zustand der Anlage zu erhalten. Auf diese Weise kann direkt entschieden werden, welche Bereiche der Anlage eine gesonderte Untersuchung bedürfen.

Vielfältiges Konsortium demonstriert enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie

Das Projekt unterliegt der Leitung des BIMAQ (Institutsleitung A. Fischer), dass neben der Koordination auch für die auf dem Flugsystem zu installierende Messtechnik zuständig ist. Das Flugsystem und der Hangar, die insbesondere für raue Offshore-Bedingungen geeignet sein müssen, werden von der Firma Copting GmbH entwickelt und softwareseitig von der Firma Oecon GmbH unterstützt. Das Institut für Regelungstechnik (IRT) der RWTH Aachen ist für die Entwicklung der Regelung des Flugsystems und dessen Flugbahnen zuständig sowie für die Regelung der Messroutine während des Flugs. Zudem wird das Forschungsvorhaben von der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE und der Deutschen WindGuard hinsichtlich der Definition der (Mess-) Anforderungen sowie der Validierung des flugbasierten Messsystems unterstützt. WindMW als Offshore-Windparkbetreiber begleitet die Entwicklung und die Offshore-Demonstration des fliegenden Messsystems im Offshore-Windpark vor Helgoland.

Das Projekt AutoFlow wird für die Laufzeit von 3 Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 1,8 Millionen Euro gefördert.

> Weitere Informationen zum Projekt

 

Pressestatement

Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zum Koalitionsvertrag in Niedersachsen: „Was wir brauchen, sind gemeinsame Lösungen“

 

Berlin/Hamburg, den 2. November 2022

„Im Eiltempo haben SPD und Grüne nach der Landtagswahl in Niedersachsen ihren Koaltionsvertrag vorgelegt. Wir begrüßen die starke Gewichtung energiepolitischer Themen und die Fokussierung auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Klimaneutralität des Landes bis 2040.

Niedersachsen ist hier insbesondere auch im Bereich Offshore-Wind von Anfang an großer Visionär und Unterstützer gewesen. Als Küstenland mit der mit Abstand höchsten Anlandungskapazität von Offshore-Strom in Deutschland sowie als Flächenland mit großen Industriezentren nimmt es zukünftig eine komplexe Doppelrolle für die Transformation des Energiesystems und der Dekarbonisierung der nationalen Wirtschaft ein. 

Die bundespolitischen Ausbauziele für Offshore-Wind sind ambitioniert, der Zeitdruck ist enorm hoch. Kurze Koalitionsverhandlungen bedeuten eine schnelle Aufnahme der Regierungsgeschäfte. Das ist ein wichtiges Signal an die Bevölkerung. 

Nun gilt es, die wirtschaftlichen und industriepolitischen Chancen aus dem Ausbau der Offshore-Windenergie zu nutzen und die Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Die Umsetzung der politischen Ziele erfordert nun auch einen mutigen industriepolitischen Kraftakt, damit die gesetzten Ausbauziele überhaupt erreicht werden und ein bedeutender Anteil der damit verbundenen Wertschöpfung den Wählern zugute kommt.

Die besondere Erwähnung des notwendigen Ausbaus des Cuxports zum Offshore-Hub im Koalitionsvertrag begrüßt die Stiftung ausdrücklich. Der Offshore-Windbereich ist auf die Hafeninfrastrukturen angewiesen. Investitionen müssen jetzt getätigt werden, damit sich ein Fehlen dieser am Ende des Jahrzehnts nicht zur Achillesverse des Ausbaus entwickelt. Notfalls müssen alte Zuständigkeitsmuster in der Hafenentwicklung und -finanzierung überdacht werden. Wir brauchen hier schnelle, pragmatische Lösungen, die gemeinsam von kommunalen, landes- und bundesseitigen Verantwortlichen vorangetrieben werden.

Wir wünschen der neuen Regierung viel Erfolg und freuen uns auf die fortgesetzte Zusammenarbeit.“

Karina Würtz

(Geschäftsführerin der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE).

 

Hintergrund

30 GW bis 2030, 40 GW bis 2035, 70 GW bis 2045 und 10 GW Elektrolysekapazitäten bis 2030 – die Ziele für den national beschlossenen Ausbau der Offshore-Windenergie und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft sind ambitioniert. Gemeinsam mit den Ausbauzielen der Nachbarländer, der Vision eines vermaschten europäischen Offshore-Netzes sowie den Plänen zur Produktion von Grünem Wasserstoff auf See im industrieskalierten Maßstab werden Nord- und Ostsee in den kommenden Jahrzehnten zum Energierückgrat der nordeuropäischen und deutschen Energieversorgung. Die industrie- und wirtschaftlichen Chancen sind enorm, während die Dimensionen des Ausbaus und der Zeitdruck gleichsam auch immense Herausforderungen mit sich bringen, die es zu lösen gilt.

Niedersachsen als Küstenland mit der mit Abstand höchsten Anlandungskapazität von Offshore-Strom in Deutschland sowie als Flächenland mit großen Industriezentren nimmt hierbei eine komplexe Doppelrolle für die Transformation des Energiesystems und der Dekarbonisierung der nationalen Wirtschaft ein. Damit ergeben sich besondere Herausforderungen und Chancen in den Bereichen Sektorenkopplung und Netzstabilität, um die großen Mengen Offshore-Strom netzsystemdienlich weiterzuleiten und zu verteilen.

Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE als im niedersächsischen Varel gegründete Stiftung ist dem Bundesland in besonderer Weise verbunden. Seit Dezember 2020 unterstützt die Stiftung das Land auch im Speziellen im und über das Projekt „Grüner Wasserstoff mit Offshore-Windenergie” bei der erfolgreichen Umsetzung der im WindSeeG formulierten Ausbauziele für Offshore-Wind sowie der in den Wasserstoffstrategien von Bund und Ländern formulierten Perspektiven für Grünen Wasserstoff.

 

Über die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE

Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE wurde 2005 zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes durch eine verbesserte Erforschung und Entwicklung der Windenergie auf See gegründet. Sie hat sich als eine überparteiliche, überregionale und unabhängige Einrichtung zur Unterstützung der OFFSHORE-WINDENERGIE in Deutschland und Europa etabliert. Die Stiftung ist Kommunikationsplattform für Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung, dient dem Wissensaustausch und versteht sich als Ideengeber. Gleichzeitig bündelt sie die verschiedenen Interessen und vertritt sie gegenüber Politik, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Stiftungskuratorium sind sowohl wichtige Bundes- und Landministerien für den Offshore-Wind-Bereich wie auch Betreiber, Hersteller, Übertragungsnetzbetreiber, Zulieferer, Banken und Versicherungen vertreten.

 

> Zum Pressestatement im PDF-Format

Studentische Hilfskraft (m/w/d) für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Hamburger Büro der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE

Über uns
Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE wurde 2005 auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. Beteiligt waren außerdem die Küstenländer und sämtliche Wirtschaftsbereiche, die sich in der Offshore-Windenergie engagieren. Ziel der Stiftung ist es, die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiemix der Zukunft in Deutschland und Europa zu festigen und ihren Ausbau im Interesse von Umwelt- und Klimaschutz voranzutreiben. Sie hat sich als eine überparteiliche, überregionale und unabhängige Einrichtung zur Unterstützung der Windenergie auf See in Deutschland und Europa etabliert.
Zur Verstärkung unseres Hamburger Büros suchen wir zum 1. November 2022 eine studentische Hilfskraft im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Projekt „German Offshore-Wind Initiative GOI“. In Zusammenarbeit mit dem World Forum Offshore-Wind e.V. unterstützt die Stiftung im Rahmen des Projekts deutsche Offshore-Wind-Unternehmen bei Ihren Exportbemühungen nach Taiwan, Japan und die USA. GOI pflegt dafür enge Kooperationen mit den Stakeholdern der Märkte und führt Veranstaltungen verschiedener Formate im Sinne der aktiven Vernetzung durch.

Ihre Aufgaben
• Unterstützung des PR-Managements
• Verfassen von Texten und Bearbeiten von Bildern/Grafiken für Newsletter, Printmaterialien und Onlineinhalte
• Betreuung des Social-Media-Kanals (LinkedIn)
• Redaktionelle Betreuung der Projektwebseite
• Datenbankpflege (Excel) und Recherchetätigkeiten
• Unterstützung bei Veranstaltungen wie Messen, Netzwerkevents und Webinaren mit internationalem Publikum

Ihr Profil
• Studium der Medien- oder Kommunikationswissenschaften, Wirtschafts- oder Wissenschaftskommunikation, Kommunikationsdesign oder vergleichbar
• Sicheres Sprachgefühl und Spaß am Verfassen von Texten
• sehr gute Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
• sicherer Umgang mit MS Office
• Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und Freude am selbstständigen Arbeiten

Wünschenswert
• Kenntnisse in Photoshop, InDesign, Premiere und/oder Illustrator
• Erfahrung mit CMS-Systemen (Wordpress o. Ä.)
• erste praktische Erfahrungen im Bereich Medien-/Öffentlichkeitsarbeit
• Interesse an Erneuerbare Energien, insb. Offshore-Windenergie

Was wir bieten
Bei der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE erwarten Sie neben spannenden Einblicken in die Welt der Windenergie auf See und der erneuerbaren Energien eine angemessene Bezahlung, flexible Arbeitszeiten und Raum für Ihre Ideen. Dazu natürlich das sympathische Team unserer Geschäftsstelle in Hamburg.
Die Stelle ist ab frühestens 01.12.2022 zu besetzen und vorerst befristet bis zum 31.12.2023. Die Arbeitszeit wird individuell und flexibel vereinbart und beträgt bis zu 14 Stunden pro Woche. Ein erhöhtes Stundenaufkommen in Veranstaltungs- oder Messezeiten ist möglich. Bei gegenseitigem Interesse wäre eine Weiterbeschäftigung im Rahmen anderer Projekte der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE möglich.

Interesse? Dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail bis zum 14.11.2022 an:

Greta König
g.koenig@offshore-stiftung.de

Weitere Infos
https://www.offshore-stiftung.de/exportf%C3%B6rderprojekt-german-offshore-wind-initiative

Gemeinsam mit dem Tessloff-Verlag und in enger Zusammenarbeit mit Karina Würtz (Geschäftsführerin der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE) ist die Sonderausgabe der Was-ist-Was-Reihe - "Offshore Windenergie - Hightech auf hoher See" - entstanden.

In der Broschüre erfahren Klein und Groß unter anderem, wieviel Tage ein ganzes Haus mit nur einer einzigen Umdrehung eines Windrades mit Strom versorgt werden kann und lernen den spannenden Arbeitsalltag von Offshore-Servicetechniker Frank Wilts, von Marine-Geophysikerin Tina Michel, Bauleiter Roman Köhler, Seilkletterin und Serviceleiterin Odila Gaertner, Betriebsingenieurin Mona Morgenstern, Betriebsleiter Till Frohloff, Tauchroboterpilotin und Prüfingenieurin Carola Buchner sowie Ingenieur und Projektmanager Philipp Josef Tremer kennen.

Die Broschüre ist nicht im Handel, sondern exklusiv bei Veranstaltungen & Messen der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE bzw. über Ihre Kuratoren erhältlich.

Das BMUV hat mit Schreiben vom 07.09.2022 Gelegenheit gegeben, zur zur Ersten Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Festsetzung des Naturschutzgebietes „Sylter Außenriff – Östliche Deutsche Bucht“ Stellung zu nehmen. Hiervon hat die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE hat am 21.09.2022 Gebrauch gemacht.

Ausweislich dieses Anschreibens dient die Änderungsverordnung der Umsetzung einer Kohärenzsicherungsmaßnahme nach § 34 Abs. 5 S. 1 BNatSchG; sie sei erforderlich infolge einer gebietsschutzrechtlichen Ausnahmeerteilung für den Weiterbetrieb eines Offshore-Windparks.

Dabei handelt es sich – was sich wiederum aus dem Text der Änderungsverordnung ergibt – um den Offshore-Windpark Butendiek. Eine Ausnahmegenehmigung für dessen Weiterbetrieb, die zuständigkeitshalber wohl vom BSH zu erteilen gewesen wäre, ist uns nicht bekannt und in der Begründung der Änderungsgenehmigung auch nicht erwähnt, auch eine gerichtliche Entscheidung wird dort nicht genannt. Insofern ist die Begründung der Erforderlichkeit etwas intransparent. Doch sei dies dahingestellt.

Die neue Nr. 3 des § 1 der NSGSylV enthält eine explizite und sehr begrenzte Zielsetzung der Einführung des neuen Bereichs III des Naturschutzgebiets, nämlich als Ausgleichs- bzw. Kohärenzmaßnahme für mögliche erhebliche Beeinträchtigungen des Bereichs II des Naturschutzgebiets durch den Windpark Butendiek. Das heißt, dass die (angenommene) Erforderlichkeit der Maßnahme sich nach Außerbetriebnahme und Rückbau die-ses Windparks erledigt und gegenstandslos wird. Dies sollte im Verordnungstext klarge-stellt werden; die Konsequenz entspricht dem Rechtsgedanken des § 12 Abs. 2 S. 3 BKompV.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass trotz Rückbaus und damit entfallener Beeinträchtigung der Kohärenz die Prüfung der Eignung anderer Gebiete und Flächen für die Windenergienutzung mit dieser Maßnahme „belastet“ wird. Dies wäre aber unzulässig, weil der Schutzzweck dann nicht mehr bestünde und angesichts der dann „geräumten“ Fläche sicherlich neu zu bewerten wäre.

Wir gehen wegen § 6 Abs. 3 Nr. 1 NSGSylV davon aus, dass diese Maßnahme keine Auswirkungen auf die Zulässigkeit des Serviceverkehrs für Offshore-Windparks im sog. Sylt-Cluster im genehmigten Umfang hat.

> Zur Stellungnahme gelangen Sie hier

Offshore-Ausbau läuft wieder an – aber längst nicht rund!

  • Ausbauziele von mindestens 30 Gigawatt (GW) bis 2030, 40 GW bis 2035 und 70 GW bis 2045 bieten langfristige Perspektiven für Offshore-Windenergie und Zulieferindustrie
  • Im ersten Halbjahr 2022 wurden erste Fundamente in den Offshore-Windenergieprojekten Kaskasi und Arcadis Ost installiert, aber noch keine Windenergieanlagen
  • Neues Windenergie-auf-See-Gesetz droht die Kosten weiter zu erhöhen und so das Erreichen der neuen Ausbauziele zu gefährden
  • Deutsche Offshore-Windenergie-Branche braucht dringend industriepolitische Flankierung und qualifiziertes Personal

Berlin, Bremerhaven, Frankfurt, Hamburg, 12. Juli 2022 – Mit den neuen Ausbauzielen für die Offshore-Windenergie von mindestens 30 Gigawatt (GW) bis 2030, mindestens 40 GW bis 2035 und mindestens 70 GW bis 2045 hat Deutschland endlich die Ambitionen, die die Industrie für den beschleunigten Ausbau braucht. Auch die Bauaktivitäten laufen in diesem Jahr endlich wieder an. Zwar wurden im ersten Halbjahr 2022 noch keine Offshore-Windenergieanlagen errichtet, aber es gab erste Bauaktivitäten in den Offshore-Windenergieprojekten Kaskasi und Arcadis Ost 1. Ein kontinuierlicher, jährlicher Zubau wird künftig entscheidend sein, um Deutschland im Wettbewerb mit anderen Märkten mit Anlagen und Equipment zu versorgen. Doch der gerade mit dem Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) festgelegte Rahmen für den zukünftigen Offshore-Ausbau stellt die Branche vor Herausforderungen.

„Eine zentrale Schwäche des novellierten Wind-auf-See-Gesetzes ist das neue Ausschreibungsdesign, das den Preis für den Ausbau der Flächen in Nord- und Ostsee an die erste und maßgebliche Stelle stellt“, kommentieren die Branchenorganisationen BWE, BWO, Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB. „Durch den Ausbaustopp der letzten Jahre ist Deutschland im internationalen Vergleich ins Hintertreffen geraten. Umso wichtiger ist ein funktionierendes System, das im internationalen Wettbewerb um Ressourcen, Fachkräfte und Investoren Hindernisse aus dem Weg räumt.“ Projektierer müssen künftig – ähnlich wie bei den Versteigerungen der Mobilfunklizenzen - erst Geld auf den Tisch legen, um überhaupt ein Offshore-Windenergieprojekt zu bauen. Statt einem Zuschlag nach den niedrigsten Kosten erhält der Bieter den Zuschlag, der den höchsten Preis für die Nutzungsrechte der Fläche bezahlt.

Um bis zu 21 €/MWh könnten die Industriestrompreise laut NERA Economic Consulting durch die neu verankerte Gebotskomponente steigen. „Auch der Kostendruck auf die ohnehin durch den fehlenden Ausbau geschwächte Wertschöpfungskette wird – abhängig von der Ausrichtung der Projektentwickler – zunehmen“, kritisieren die Branchenorganisationen. „Grundlegende Fehler im Ausschreibungsdesign können sich Bundesregierung und Offshore-Windindustrie nicht leisten, wenn das erste Etappenziel für 2030 erreicht werden soll. Die Gebotskomponente ist daher schnellstmöglich zu streichen oder wie in den Niederlanden zu deckeln. Nachhaltigkeitskriterien, wie die Integration der offshore-produzierten Energie in unser Stromnetz, praktikable und damit realisierbare Dekarbonisierungsbeiträge von geplanten Offshore-Windenergieprojekten, die wirtschaftliche Produktion von grünem Wasserstoff sowie die Stärkung der europäischen Industrie sollten im Vordergrund stehen. Sie sollten mit der Windenergiebranche konsultiert sowie möglichst europäisch standardisiert eingeführt werden, um unnötige Kosten zu vermeiden. Die nun eingeführten Kriterien müssen in Zusammenarbeit mit der Branche pragmatisch und zielgerichtet angepasst werden, um ihre intendierte Wirkung zu entfalten. Hier sehen wir bei dem aktuellen WindSeeG dringenden Korrekturbedarf.“

Positiv bewerten die Branchenorganisationen den im neuen WindSeeG festgelegten Hochlauf der Wasserstoffproduktion durch Offshore-Wind durch sechs jährliche Ausschreibungen von 500 Megawatt (MW) installierter Leistung ab 2023. Die Branche erwartet jedoch, dass sie bei der Entwicklung des Ausschreibungsdesign diesmal frühzeitig und eng einbezogen wird.

Damit die mittel- und langfristigen Ziele realisiert werden können, müssen nun dringend weitere Maßnahmen ergriffen werden. „2030 ist quasi heute“, mahnen die Branchenorganisationen. Offshore-Projekte haben lange Vorlaufzeiten. Der de facto Stillstand der letzten Jahre hat, ebenso wie die Corona-Pandemie, tiefe Spuren in der Lieferkette hinterlassen. Nun steigt der Bedarf an Produktionskapazitäten im In- und Ausland deutlich an. Eine besondere industriepolitische Anstrengung mit fairem internationalem Wettbewerb ist notwendig. Die Produktionsstätten von Herstellern und Zulieferern müssen in Europa ausgebaut werden, und es müssen funktionstüchtige Lieferketten gewährleistet sein. Die Ertüchtigung von Werften und Häfen sowie des Spezialschiffbaus ist essenziell und muss politisch unterstützt werden.

„Es braucht außerdem eine große und von der Bundesregierung unterstützte Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive. In den letzten drei Jahren gingen in der deutschen Offshore-Windbranche über 3.000 Arbeitsplätze verloren. Die Branche hat folglich einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften – viel gutes Personal ist als Folge des nicht erfolgten Zubaus ins Ausland abgewandert. Es gilt nun, diesen Bedarf durch das gezielte Anwerben von Fachpersonal zu decken. Konkrete Ideen, wie Ausbildungscluster für Windenergie können helfen, den erforderlichen Bedarf an Fachkräften zu decken. Das jetzt im WindSeeG beschlossene Ausbildungskriterium ist an sich ein interessanter Ansatz zur Beförderung von Ausbildung, in der Anwendung für die Auswahl des erfolgreichen Bieters jedoch wahrscheinlich sehr komplex“, schließen die Branchenorganisationen.

 

Über den Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von über 3.000 Unternehmen der Windenergiebranche und vertritt die Interessen seiner rund 20.000 Mitglieder. Der BWE konzentriert damit das gesamte Know-how der vielseitigen Branche.

Über den Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V. (BWO)

Der BWO vertritt alle Unternehmen, die in Deutschland Offshore-Windparks planen, errichten und betreiben. Für Politik und Behörden auf Bundesebene ist der BWO der zentrale Ansprechpartner zu allen Fragen der Offshore-Windenergie.

Über die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE

Ziel der Stiftung ist es, die Rolle der Offshore-Windenergie zu festigen und ihren Ausbau im Interesse von Umwelt- und Klimaschutz voranzutreiben. Sie ist etablierte überparteiliche, überregionale und unabhängige Kommunikationsplattform der gesamten Offshore-Windenergiebranche.

Über VDMA Power Systems

Der Fachverband VDMA Power Systems und seine Arbeitsgemeinschaften vertreten die Hersteller und Zulieferer von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen.

Über WAB e.V.

Die WAB mit Sitz in Bremerhaven ist bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windindustrie, das Onshore-Netzwerk im Nordwesten und fördert die Produktion von „grünem“ Wasserstoff aus Windstrom. Dem Verein gehören rund 250 kleinere und größere Unternehmen sowie Institute aus allen Bereichen der Windindustrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.

 

Presse-Ansprechpartner*innen:

Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V.
Lena Botter
Tel. 030 28 44 93 40
l.botter@bwo-offshorewind.de

Bundesverband WindEnergie e.V.
Frank Grüneisen
Tel. 030 212341-253
f.grueneisen@wind-energie.de

Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE
Svenja Schneeweiß
Tel. 0152 2941 0489
s.schneeweiss@offshore-stiftung.de

VDMA Power Systems
Beatrix Fontius
Tel. 069 6603-1886
beatrix.fontius@vdma.org

WAB e.V.
Hans-Dieter Sohn
Tel. 0173 238 28 02
hans.sohn@wab.net

 

> Die gemeinsame Pressemitteilung im PDF-Format können Sie hier abrufen

> Das Factsheet zum Status des Offshore-Windenergieausbaus, erstes Halbjahr 2022, können Sie hier abrufen

> Zur Ausbaukarte zum Status des Offshore-Windenergieausbaus, 30.06.2022

Pressestatement

 

Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur Schließung des Nordex-Werkes in Rostock: „Das ist eine bedenkliche Entwicklung in der Lieferkette für Windenergie an Land. Heute ist ein schwarzer Tag für die gesamte deutsche Erneuerbaren-Branche.“

Berlin/Hamburg, den 30. Juni 2022

 

„Heute ist ein schwarzer Tag für die gesamte deutsche Erneuerbaren-Branche. Mit der Schließung des Nordex-Werkes in Rostock haben wir einen weiteren heimischen Produktionsstandort qualitativ hochwertiger Komponenten für Erneuerbare-Energie-Anlagen verloren. Das ist eine bedenkliche Entwicklung in der Lieferkette für Windenergie an Land. Die Werksschließung erscheint, eine Woche vor Verabschiedung des „Osterpaketes“ und damit der gesetzlichen Festschreibung der neuen, ambitionierten Ausbaupläne für Erneuerbare Energien, kaum vermittelbar. In den kommenden Jahren wird der Bedarf an Produktionskapazitäten für Rotorblätter und andere Komponenten Erneuerbarer-Energie-Anlagen enorm ansteigen. Hier holen uns mit Insolvenzen und Werksverlagerungen ins Ausland immer noch die politischen Fehler der Vergangenheit ein. Der hohe Preisdruck befeuert diese zusätzlich. Auch in der Offshore Wind-Branche sind ähnliche Tendenzen deutlich zu beobachten. Mit der aktuellen Novellierung des Windenergie-auf-See-Gesetzes hätten wir die Chance, hier mit einer volkswirtschaftlich sinnvollen Anreizsetzung diesem Trend entgegenzuwirken. Deutschland läuft sonst Gefahr, seine Chance für eine unabhängige Erreichung der Klimaschutzziele zu verspielen. Wie gefährlich es ist, sich in eine Abhängigkeit von internationalen Lieferketten zu geben, hat sich erst kürzlich mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und dem Eintritt des Krieges in der Ukraine gezeigt. Wir müssen endlich die notwendigen industriepolitischen Anreize für eine europäische Produktion schaffen!“, so Karina Würtz (Geschäftsführerin der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE).

 

 

Hintergrund

Ende Februar hatte der Windanlagenbauer Nordex bekannt gegeben, die Produktion von Rotorblättern für Windkraftanlagen in Deutschland einstellen zu wollen. Die Schließung des Werkes in Rostock begründet Nordex mit einem massiv gestiegenen internationalen Kostendruck sowie Standortnachteilen und hohen Lohn- sowie Energiekosten. Am 30. Juni soll das Werk schließen, die Produktion nach Asien verlegt werden. Damit schwindet auch der letzte deutsche Fertigungsstandort für Rotorblätter.

 

Zuvor hatten bereits andere Hersteller von Windkraftanlagen ihre Produktion internationalisiert, nachdem Deutschland in den 2010er Jahren den Ausbau gedeckelt und Auktionssysteme eingeführt hatte. So hat der deutsche Windkraftanlagen-Hersteller Enercon bereits 2019 begonnen, seine Fertigung international auszurichten und auch mit der Insolvenz der MV Werften droht Deutschland seinen letzten möglichen Standort für den Bau von hochwertigen Konverterstationen für die Offshore-Windenergie zu verlieren.

 

Über die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE

Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE wurde 2005 zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes durch eine verbesserte Erforschung und Entwicklung der Windenergie auf See gegründet. Sie hat sich als eine überparteiliche, überregionale und unabhängige Einrichtung zur Unterstützung der OFFSHORE-WINDENERGIE in Deutschland und Europa etabliert. Die Stiftung ist Kommunikationsplattform für Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung, dient dem Wissensaustausch und versteht sich als Ideengeber. Gleichzeitig bündelt sie die verschiedenen Interessen und vertritt sie gegenüber Politik, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Stiftungskuratorium sind sowohl wichtige Bundes- und Landministerien für den Offshore-Wind-Bereich wie auch Betreiber, Hersteller, Übertragungsnetzbetreiber, Zulieferer, Banken und Versicherungen vertreten.

 

> Das Pressestatement im PDF-Format können Sie hier abrufen

 

Nach über drei Jahren ging im März das Forschungsprojekt SeeOff - Strategieentwicklung zum effizienten Rückbau von Offshore-Windparks zu Ende. Das Handbuch zum Rückbau von Offshore-Windparks, eines der Projektergebnisse, ist nun auch als gedruckte Ausgabe erhältlich. Das Handbuch erläutert Rahmenbedingungen und Anforderungen an den Rückbau, zeigt außerdem Technologien, Logistik- und Entsorgungskonzepte auf, aus denen beispielhaft anhand eines Referenz-Offshore-Windparks zehn Rückbauszenarien entwickelt und bewertet wurden.

Außerdem ist das Handbuch unter folgendem Link auch als Download verfügbar: https://media.suub.uni-bremen.de/bitstream/elib/5846/3/SeeOff_2022_Handbuch%20zum%20R%c3%bcckbau%20von%20Offshore-Windparks.pdf

Besonderer Dank gilt der Hochschule Bremen, verkörpert durch Vanessa Spielmann und Dr. Silke Eckhardt, für die gute Koordination und den Verbundpartnern des Projekts, der Deutsche Windtechnik Repowering GmbH & Co. KG und der Nehlsen AG, mit denen das umfangreiche Handbuch realisiert wurde. Neben den Verbundpartnern unterstützten als assoziierte Partner die Vattenfall Europe Windkraft GmbH, die TenneT Offshore GmbH und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, sowie der Projektbeirat und weitere Unternehmen und Organisationen der Offshore-Windenergie-Branche bei der Entwicklung des Handbuchs. Das Projekt SeeOff wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.