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Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE:

Sprachrohr zur Förderung der Offshore-Windenergie

Aktuelles

Zahlen, Daten & Fakten -
Status des Offshore-Windenergiezubaus in Deutschland

Stand: 31.12.2025

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1.680

Offshore-Windenergieanlagen (OWEA)


9,7 GW

Leistung in Betrieb

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Ausbauziele Offshore-Windenergie

Die Ausbauziele für die Offshore-Windenergie im Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) sehen vor, dass die installierte Leistung von Offshore-Windenergieanlagen am Netz bis zum Jahr 2030 auf insgesamt mindestens 30 GW, bis zum Jahr 2035 auf mindestens 40 GW und bis zum Jahr 2045 auf mindestens 70 GW gesteigert wird. Das gesetzliche Mindestziel in Höhe von 40 GW bis 2035 soll gemäß der Offshore-Vereinbarung aus November 2022 übertroffen werden: Bis 2035 sollen bereits 50 GW installiert werden.


Um die Ausbauziele für die Offshore-Windenergie zu erreichen, legt das Bundesamt für Seeschiff-fahrt und Hydrographie (BSH) im Flächenentwick-lungsplan (FEP) stetig neue Flächen für den künftigen Ausbau fest. Der FEP 2025, der im Januar 2025 durch das BSH veröffentlicht wurde, sieht Festlegungen für Windenergieflächen und Netzanbindungssysteme bis zum Jahr 2034 vor. Im Dezember 2025 wurde ein Entwurf zur Änderung des FEP 2025 durch das BSH veröffentlicht, der einige Änderungen bezüglich der Kalenderjahre für die Ausschreibungen und Inbetriebnahmen vorsieht.


Entsprechend den aktuellen Planungen und der Festlegungen des FEP 2025 bzw. des Entwurfs zur Änderung des FEP 2025 kann das für das Jahr 2030 vorgesehene gesetzliche Ausbauziel in Höhe von 30 GW voraussichtlich erst Ende 2032 erreicht werden, sofern alle hierfür vorgesehenen Flächen plangemäß ausgeschrieben, bezuschlagt und realisiert werden. Das gesetzliche Mindestziel für 2035 in Höhe von 40 GW könnte bei plangemäßer Realisierung bereits etwas früher erreicht werden. Um das erhöhte Ausbauziel für das Jahr 2035 in Höhe von 50 GW zu erreichen, sind noch weitere Festlegungen im nächsten Flächenentwicklungs-plan erforderlich. Dies gilt ebenfalls für die Erreichung des langfristigen gesetzlichen Ausbau-ziels von mindestens 70 GW bis zum Jahr 2045.

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Aktivitäten in den Offshore-Windenergieprojekten

Zum Jahresende 2025 befinden sich in Deutsch-land 31 Offshore-Windenergieprojekte (OWP) vollständig in Betrieb. In den beiden Projekten Borkum Riffgrund 3 und EnBW He Dreiht wurden bis zum Jahresende 2025 jeweils erste Offshore-Windenergieanlagen in Betrieb genommen, die restlichen Anlagen sollen Anfang 2026 folgen. Im OWP Borkum Riffgrund 3 ist die Installation der Anlagen seit Jahresbeginn 2025 vollständig abgeschlossen, im Projekt EnBW He Dreiht ist etwa die Hälfte der Anlagen zum Jahresende 2025 errichtet worden. In den Projekten NC 1 und NC 2 (Nordseecluster A) und Windanker wurden die Fundamentinstallationen zum Jahresende 2025 erfolgreich abgeschlossen. Des Weiteren wurde für den ersten deutschen OWP alpha ventus, der 2010 vollständig in Betrieb genommen wurde, im Mai 2025 verkündet, dass die Erarbeitung eines Rückbaukonzepts begonnen hat.

Wer wir sind und was wir tun

Die Stiftung wurde 2005 auf Initiative des Umweltministeriums gegründet und hat sich als überparteiliche, überregionale und unabhängige Einrichtung zur Unterstützung der Offshore-Windenergie etabliert.

Sie fungiert als Networking- und Kommunikationsplattform für Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel der Stiftung ist, die Offshore-Windenergie im Energiemix in Deutschland und Europa zu festigen.

Die Stiftung sieht sich selbst als Think-Tank zur Entwicklung der Windenergie auf See.

Organisation der Stiftung

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Foto: © Kathrin Krause

Unsere Mission: Den Offshore-Windbereich mit all seinen Einzelsektoren und Schnittstellen unterstützen - mit Fachwissen, Kontakten und engagierter Interdisziplinarität. Überregional, überparteilich, sektorübergreifend und gemeinwohlorientiert.
                    

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